Die erste österreichische eBundesliga startet noch 2017

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Die österreichische Fußball Bundesliga hatte bereits vor einiger Zeit eine eigene Esport Liga – die eBundesliga angekündigt. Nun ist es soweit, die Vorausscheidungen laufen bereits und die Bundesligisten suchen die Spieler, die sie beim Finalturnier im Dezember auf Playstation und XBOX vertreten. Gespielt wird natürlich das neue FIFA 18 und die teilnehmenden Spieler müssen sich im Voraus für einen der 10 Bundesligaklubs aus Österreich entscheiden. Um das ganze fair zu gestalten werden alle Teams auf das gleiche Niveau gebracht – das ist der sogenannte Head-to-Head-Modus. Wer schon einmal EA FIFA gespielt hat, weiß, dass vieles von der Wahl des Teams abhängt, denn manche Spieler sind so programmiert, dass sie schneller laufen als andere, oder besser schießen, etc. Dies ist zwar realistisch, denn im echten Fußball hat auch jeder seine Stärken und Schwächen, doch im kompetitiven E-Sport wäre dies unmöglich, denn niemand würde freiwillig ein schlechteres Team wählen. Man würde genau berechnen, welches Team alles in allem die besten Werte hat und dann würde jeder Spieler dieses Team wählen. Um in der eBundesliga auch Teams wie dem SV Ried eine Chance zu geben, sind daher alle Spieler auf dem selben Wert. Doch wie läuft die eBundesliga nun genau ab?

Turniermodus der eBundesliga 2017

Die genauen Termine der einzelnen Phasen stehen noch nicht fest, doch im Laufe des Sommers werden diese auf jeden Fall bekanntgegeben. Ihr findet sie auf der offiziellen Seite eBundesliga.at.

Anmeldephase – September 2017

Hier müssen sich die Spieler zunächst für ihr Team entscheiden. Zur Wahl stehen die 10 Bundesligisten Österreichs:

eBundesliga Teams Österreichische Bundesliga(Bildquelle: www.bundesliga.at)

Wie bereits erwähnt, sind alle Teams gleich stark, im Bewerb zählt daher nur das Können des FIFA-Spielers und die Auswahl erfolgt anhand persönlicher Präferenzen zb. der Zugehörigkeit zu der Fan-Gemeinschaft eines Klubs. Um teilnehmen zu können, muss man mindestens 16 Jahre Alt sein und seinen Wohnsitz in Österreich haben. Wenn jeder Spieler sein Team für die eBundesliga gewählt hat, geht es weiter mit dem nächsten Schritt, der Qualifikation.

eBundesliga Phase 1: Online Qualifikation – Oktober 2017

Im Oktober dürfen die Spieler dann das erste mal mit ihrem Team gegen andere Spieler antreten – zuerst jedoch nur gegen Spieler des gleichen Teams. Der Sinn hinter der Qualifikation ist es, die besten Spieler jedes Bundesligaklubs zu finden, damit im Hauptevent dann jeder Klub gleich viele Vertreter und daher die gleichen Chancen hat. Zusätzlich gab es bereits eine weitere Qualifikationsrunde, die von LG, einem der Sponsoren, durchgeführt wurde:

Die LG Online-Qualifikation

Genauso wie bei der Online Qualifikation im Oktober konnten sich bei der LG-Tour die besten Spieler einen Platz in der nächsten Phase des Turniers sichern. Die LG Qualifikation lief von 14. April bis 17. Juni und einige der Teilnehmer der Klub-Events stehen daher schon fest.

eBundesliga Phase 2: Klub Events – Oktober/November 2017

Die qualifizierten Spieler treffen in der zweiten Phase aufeinander und werden dazu in die VIP Räumlichkeiten des jeweiligen Klubs eingeladen. Es spielen also wieder nur Spieler, die den gleichen Bundesligisten gewählt haben, gegeneinander. Wer sich hier durchsetzen kann, kommt in den Kader und darf im großen Finale der eBundesliga antreten!

 Das Finale der eBundesliga – Dezember 2017

Im Finale finden sich dann die Spieler aller Teams zusammen ein und spielen um den Titel des ersten eBundesliga-Meisters. Genaue Informationen darüber, wie das Finale ablaufen wird, sind noch nicht bekannt. Es wird vermutlich getrennte Turnier für Playstation und XBOX geben und dem Sieger wird ein beachtliches Preisgeld zustellen, gibt es doch schon namhafte Sponsoren mit LG und der Kronenzeitung. Möglicherweise werden zu den Finalspielen auch FiFa Wetten und Quoten angeboten. Mehr zu Esport Wetten findet ihr hier.

Fazit

Etwas wie die eBundesliga ist in dieser Form einzigartig und Österreich macht sich damit in diesem Bereich zum Vorreiter in Sachen E-Sport. In Deutschlang haben bereits viele Fußballklubs einen eigenen FIFA-Profi unter Vertrag. Eine gemeinsame Liga ist dort jedoch noch nicht zustande gekommen. Wir dürfen sehr gespannt sein, wie die Verantwortlichen das Event umsetzen und auch, welchen Eindruck es bei Spielern und Fans hinterlässt. Über die Zukunft des Turniers ist noch nicht viel bekannt. Vielleicht wird es nun jährlich stattfinden, oder sogar öfter. Bald nachdem das erste Turnier über die Bühne gegangen ist, werden wir mehr wissen.

Written by: Marius

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